Personal Backup Vers. 5.3 |
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| © 2012, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel |
Von Zeit zu Zeit ist es angebracht, alte Dateien aus dem Backup (oder auch
aus jedem anderen Verzeichnis) zu löschen.
Personal-Backup gibt die Möglichkeit, dies typen- und altersabhängig nach Bedarf
automatisch zu erledigen. Das ist natürlich nur sinnvoll, wenn diese Dateien
nicht mehr in den zu sichernden Verzeichnissen existieren, da sie sonst beim
nächsten Backup automatisch wieder gesichert würden.
Daneben kann Löschen von Dateien auch von Hand mit jedem gängigen Dateimanager
vorgenommen werden.
Ein Klick auf diese Schaltfläche öffnet ein Menü, in dem immer eine Liste
der zuletzt benutzten Lösch-Aufträge mitgeführt wird. Durch Klick auf einen
Eintrag wird der entsprechende Auftrag den gespeicherten Einstellungen geladen.
Mit einem Rechtsklick auf die Schaltfläche kann die Liste bearbeitet werden.
Das Verzeichnis mit den zu löschenden Dateien kann sich entweder auf einem lokalen Datenträger, einem Netzwerkverzeichnis oder auch auf einem FTP-Server befinden. Unterverzeichnisse sind automatisch eingeschlossen. Werden keine weiteren Einstellungen gemacht (s.u.), sind alle Dateien einschließlich der komprimierten (.gz) und verschlüsselten (.enc) ausgewählt.

Über das Datei-Filter können bestimmte Dateinamen ein- oder ausgeschlossen werden.
Es gelten dabei die gleichen Regeln, wie sie für die Auswahl von Dateinamen
(Standardfilter
und reguläre Ausdrücke) beim
Backup beschrieben sind.
Das Löschen von Dateien kann auf bestimmte Typen (Dateinamen-Erweiterungen)
beschränkt werden. Dabei kann gewählt werden, ob nur die angegegeben Typen
oder alle außer den angegegeben Typen gelöscht werden sollen.
Nach Klick auf
öffnet sich ein Dialog, in dem die Liste der gewünschten Dateinamenerweiterungen erstellt
und bearbeitet werden kann. Es wird immer nur die Erweiterung ohne Punkt und
Jokerzeichen eingegeben.
Wenn beim Backup in komprimierte Einzeldateien gesichert wurde, muss
die Option gz-Dateien entpacken ausgewählt werden,
damit bei der Dateiauswahl die zusätzliche Erweiterung .gz ignoriert wird.
Sind im Zielverzeichnis Sicherheitskopien abgelegt, können diese beim Löschen gesondert behandelt werden:
In beiden Fällen kann jeweils getrennt für die beim Backup und bei der Synchronisation angelegeten Sicherheitskopien eingestellt werden, ob diese gesondert behandelt werden sollen.
Das Löschen kann auf die Dateien oder Stammverzeichnisse beschränkt werden, die relativ zum aktuellen Datum ein bestimmtes Alter besitzen oder deren Alter relativ zu einem festen Datum (älter oder neuer) steht.
Diese Funktion steht nur beim Löschen von Dateien zur Verfügung. Über sie ist es möglich, das Backup-Verzeichnis mit dem Quellverzeichnis zu synchronisieren, d.h. im Backup-Verzeichnis (und allen Unterverzeichnissen) werden alle Dateien gelöscht, die auf der Quellseite nicht mehr existieren. Dabei können zusätzliche Einschränkungen durch die weiter unten beschriebenen Auswahlmöglichkeiten bzgl. Typen und Dateialter gemacht werden:
Papierkorb benutzen - Dateien werden nicht endgültig gelöscht
sondern nur in den Papierkorb verschoben, von wo sie notfalls wieder hergestellt
werden können. Diese Funktion steht nicht für Netzlaufwerke und FTP-Verzeichnisse
zur Verfügung.
Ähnlich wie beim Backup kann auch nach dem Ausführen eines Lösch-Auftrags
eine E-Mail mit Statusmeldung und Protokoll versandt werden. Die
Einstellungen sind wie beim Backup vorzunehmen.
Durch Klick auf
können die Protokoll-Einstellungen für einen Lösch-Auftrag individuell angepassst
werden (siehe auch).
Ein Klick auf
zeigt das aktuelle Protokoll an.
Nach Klick auf
wird zunächst eine Zusammenstellung aller nach den vorgegebenen Kriterien
ausgewählten Dateien erstellt und angezeigt. Ist die Auswahl noch nicht richtig, kann der
Löschvorgang abgebrochen werden, um die Einstellungen zu korrigieren. Es ist auch
möglich, durch Anklicken der Check-Felder eine oder mehrere Dateien und/oder Verzeichnisse
von der Auswahl für das Löschen auszuschließen.
Ein Rechtsklick auf eine Datei öffnet ein Menü mit erweiterten Kontrollfunktionen.
Ein Klick auf
öffnet einen Dialog, um die benötigten Hilfsprogramme auszuwählen:
Einmal konfigurierte Aufträge zum Löschen von Dateien können auch gespeichert werden (Auftrag sichern), um sie später wieder verwenden zu können (Auftrag laden) werden.
Gespeicherte Aufträge zum Löschen von Dateien können außerdem auch über
die Befehlszeile
gestartet werden. Dabei wird der gespeicherte Auftrag sofort (ohne Kontroll-Dialog
mit dem Benutzer) ausgeführt.
Diese Funktion kann auch über den Windows-Taskplaner gestartet werden,
um ein Backupverzeichnis auf diese Weise in regelmäßigen
Abständen automatisch von "Karteileichen" zu befreien.