Personal Backup Vers. 5.3 |
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| © 2012, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel |
Durch Klick auf die Karteikarte Auftrags-Einstellungen kann der Backup-Auftrag konfiguriert werden:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die zu sichernden Daten im Ziel abzulegen. Ist in den automatischen Aufträgen ein Wechselplan festgelegt, wird den nachfolgend genannten Verzeichnissen je nach Zyklus noch eine Verzeichnis vom Typ BDnn bei täglichem oder BWnn bei wöchentlichem Wechsel übergeordnet.
| Quellverzeichnis | Zip-Datei |
| E:\Daten\Verz1 E:\Daten\Verz2 |
Bu-2011-07-021-Verz1.zip Bu-2011-07-21-Verz2.zip |
Hinweis: Wenn im Backupauftrag als Quelle mehrere Laufwerke verwendet werden, kann als Backup-Ziel nur nach den Methoden (Einzeldateien - Getrennte Verzeichnisse für Laufwerke oder Zip-Dateien - Getrennt nach Laufw. und Verzeichn. gesichert werden. Bei den anderen Methoden können Mehrdeutigkeiten entstehen, wenn auf verschiedenen Laufwerken gleiche Verzeichnisnamen und/oder Dateinamen verwendet werden. In diesen Fällen muss für jedes Quelllaufwerk ein eigener Backup-Auftrag angelegt werden.
Die Namen der Zip-Dateien dürfen
einen Platzhalter folgender Form enthalten (Klick auf die Schaltfläche
):
Für das Backup können verschiedene Verfahrensweisen ausgewählt werden:
Wichtige Hinweise:
Die Betriebsarten Alles neu, Differenziell und Inkrementell können nur in Verbindung mit einer Sicherung in Einzeldateien verwendet werden. Sie sind außerdem sind sinnvoll nur in Kombination zu verwenden, z.B. in folgender Weise:
Beim Automatikbetrieb gibt es Voreinstellungen, die solche Möglichkeiten im Rahmen eines Wechselplans bieten. Auch mit dem Windows-Taskplaner kann eine solche Backup-Funktion realisiert werden. Dazu legt man mehrere Backupaufträge an, die sich nur in der Betriebsart (z.B. komplett und differenziell) und den Zielverzeichnissen unterscheiden und lässt diese zu den gewünschten Zeiten laufen (z.B. Montags komplett, an der anderen Wochentagen differenziell).
Für den "Normalbenutzer" wird die Betriebsart Kopieren empfohlen, da er hier sicher sein kann, dass im Backup-Verzeichnis immer die aktuellen Versionen der zu sichernden Daten zu finden sind. Alte, am Ursprung nicht mehr vorhandene Dateien werden dort nur gelöscht, wenn die Option Synchronisieren ausgewählt ist.
Beim Zeitvergleich von Dateien gibt es Probleme, wenn in Quelle und Ziel unterschiedliche Dateisysteme (z.B. FAT32 und NTFS) benutzt werden. Das Format, mit der der Zeitstempel gespeichert wird, ist
Um Probleme bei unterschiedlichen Systemen in Quelle und Ziel zu vermeiden, wird
beim Vergleich der Zeitstempel der Dateien eine
Toleranz von 2 s akzeptiert. Falls nötig, kann auch ein anderer Wert eingestellt werden.
Außerdem ist zu beachten, dass bei FAT die lokale Zeit,
bei den anderen System die Weltzeit (UTC) verwendet
wird. Wenn eine Datensicherung
z.B. von einer NTFS-Partition auf eine FAT32-Partition erfolgt, führt dies
immer nach der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit zu Problemen. Bei der
ersten Sicherung nach der Umstellung werden mit einem Mal alle Dateien neu kopiert,
auch wenn sie sich eigentlich nicht verändert haben. Die lokale Zeit ist aber
dann um eine Stunde weiter, was den Unterschied vortäuscht. Für diesen
Sonderfall kann deshalb der Zeitvergleich so modifiziert werden, dass auch genau
eine Stunde plus der o.g. Toleranz als Unterschied erlaubt ist und kein
Kopiervorgang eingeleitet wird.
Es gibt einige Programme, die Änderungen an Dateien (z.B. Jpg-Bildern) vornehmen, ohne den
Zeitstempel anzupassen. In diesem Fall kann als zusätzliches Vergleichskriterium
die Dateigröße verwendet werden. Dies funktioniert allerding nur bei Dateien, die
beim Kopieren weder komprimiert (i.d.R. Jpg, Png, etc.) noch verschlüsselt werden.
Als Standardvorgabe ist bei der Sicherung von Einzeldateien die Komprierung
nach dem gzip-Verfahren eingeschaltet. Das verwendete Datenformat ist mit
allen gängigen Archivierprogrammen (wie z.B. Winzip) kompatibel.
Viele Dateitypen (wie z.B. PDF, ZIP oder JPG) sind bereits von sich aus komprimiert,
so dass eine erneute Kompression keine weitere Platzeinsparung bringt.
Durch Klick auf die Taste Dateitypen auswählen kann eingestellt werden,
welche Dateitypen bei diesem Auftrag nicht komprimiert
werden sollen. Die Standardvorgaben hierfür können über die
Programmeinstellungen vorgenommen werden.
Auf Wunsch (z.B. wenn eine 1:1-Kopie der Daten erstellt werden soll) kann die
Komprimierung auch abgeschaltet werden.
Auf Wunsch können die Dateien beim Kopieren nach dem Advanced Encryption Standard
(AES) verschlüsselt werden. Dieses Verfahren gilt z.Zt. als sehr sicher
(weitere
Informationen). Es kann sowohl auf Einzeldateien (komprimiert oder unkomprimiert)
mit einem
speziellen Datenformat als auch auf Zip-Dateien im
WinZip-kompatiblen
Datenformat angewendet werden.
Das Kennwort für die Verschlüsselung kann fest vorgegeben werden. Es wird dann in
verschlüsselter Form im Auftrag gespeichert. Wer ganz sicher gehen will,
verzichtet auf diese Bequemlichkeit und gibt das Kennwort erst beim Start der
Datensicherung an.
Bei Zip-Dateien ist die Verschlüsselungstiefe einstellbar:
| Kw. < 32 Zeichen | 128 bit |
| 32 Zeichen ≤ Kw.<48 Zeichen | 192 bit |
| Kw. ≥ 48 Zeichen | 256 bit |
Nach einem Rechtsklick auf eine Datei und Anzeige von deren Eigenschaften wird
im Windows-Explorer eine Seite Details angezeigt. Diese Informationen haben verschiedene
Quellen. Bei Word-Dokumenten werden hier u.a. die in der Datei gespeicherten Dokumenteninfos
angezeigt, bei Bildern die in der JPG-Datei gespeicherten EXIF-Daten.
Bei NTFS-Dateisystemen gibt es zusätzlich eine Möglichkeit, jede Datei mit im
Dateiumfeld (document summary) abgelegten Infos zu versehen. Diese sind nicht Inhalt der
Datei selbst und werden daher beim Sichern normalerweise nicht mitkopiert.
Sollen diese Infos auch gesichert werden, muss die Option Dateinfos kopieren
ausgewählt werden. Dies ist allerdings nur möglich, wenn das Backup in unverschlüsselte
Einzeldateien erfolgt und das Backupziel ein NTFS-Dateisystem ist. Das auf externen
Festplatten oder USB-Sticks häufig verwendete FAT32-Dateisystem unterstützt dies nicht.
Jeder Anwender sollte aber prüfen, ob er diese Option wirklich benötigt.
Bei den Dateien der o.g. Anwendungen (MS-Office-Dokumente und JPG-Bilder) ist das
i.d.R. nicht erforderlich. Ob es Anwendungen gibt, die diese nur bei NTFS vorhanden Möglichkeit
ausnutzen, ist mir z.Zt. nicht bekannt.
Im NTFS-Dateisystem ist jede Datei mit drei Zeitstempeln versehen: Erstellt, Geändert am und letzter Zugriff. Normalerweise wird immer das Geändert am mit kopiert. Bei Auswahl dieser Option wird zusätzlich auch das Erstellt auf die Kopie übernommen.
Die Auswahl dieser Option bewirkt, dass nach erfolgreicher Sicherung einer Datei (die Verifizierung wird automatisch eingeschaltet), die Datei auf der Quellseite gelöscht wird. Dies wird sicher nur in Ausnahmefällen benötigt und sollte, wie immer, wenn Dateien gelöscht werden, mit großer Vorsicht angewendet werden.
Wenn sich beim Backup im Ziel leere Verzeichnisse ergeben sollten, werden diese entweder gar nicht angelegt oder nach dem Backup gelöscht (Standardeinstellung). Wenn solche Verzeichnissse im Ziel verbleiben sollen, muss diese Option abgewählt werden.
Das Markieren dieser Option bewirkt, dass nach dem Sichern einer Datei geprüft wird, ob die Kopie einwandfrei ist. Je nach Einstellung für das Backup wird dabei unterschiedlich verfahren: