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Personal Backup

© 2010, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel
 

Häufig gestellte Fragen

In den zahlreichen Mail-Anfragen werden häufig folgende Probleme angesprochen:



Kompatibilität zu Windows-Vista und Windows 7

Das Programm funktioniert sowohl mit der 32-Bit- als auch mit der 64-Bit-Version.

Installation: Unter Vista und Windows 7 sollte die Installation und das Update immer über das ausführbare Setup (pb-setup-4.5.xxxx.exe) erfolgen. Es ist damit gewährleistet, dass Personal Backup nicht durch die Schutzmaßnahmen von Vista bei der Ausführung von Programmen eingeschränkt wird.

Ab Version 4.3.0.0 funktioniert auch das Backup beim Abmelden unter diesen Betriebssystemen.

Andere Möglichkeiten zur Sicherung beim Abmelden:


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Welche Einstellungen sollten beim Backup-Auftrag gewählt werden?

Bei vielen Anwendern besteht Unklarheit darüber, welcher Backup-Modus für sie am Besten geeignet ist. Alle nicht so versierten Anwender sollten die Standardeinstellung kopieren und in Einzeldateien - Laufwerke getrennt benutzen. Damit ist sichergestellt, dass im Ziel keine Dateien gelöscht werden (außer man hat die Option synchronisieren ausgewählt). Überschrieben werden grundsätzlich nur Dateien, die auf der Quellseite einen neueren Zeitstempel haben. Im Backup findet man also immer eine aktuelle Kopie der Daten (siehe auch).
Das Zurückspeichern der Daten kann mit der programmeigenen Restore-Funktion durchgeführt werden.

Die Einstellungen alles neu, differenziell und inkrementell sollten nur von erfahrenen Anwendern benutzt werden, die eine bestimmte Backup-Strategie vorsehen wollen. In allen drei Fällen werden die Zielverzeichnisse vor dem Backup gelöscht. Ein Restore ist immer nur in Kombination einer Sicherung im Modus alles neu mit differenziell und/oder inkrementell möglich.

Sicherung in Zip-Dateien

Das Programm bietet alternativ zwei Möglichkeiten an, die Daten in Zip-Archive zu sichern:

  1. In eine große Zip-Datei: Die Verzeichnisstruktur wird in die Zip-Datei integriert.
  2. In jeweils eine Zip-Datei pro Unterverzeichnis: Eine Kopie die Verzeichnisstruktur wird im Backupverzeichnis angelegt, in jedem Unterverzeichnis findet sich eine Zip-Datei mit den Dateien dieses Verzeichnisses.

Da Zip-Archive immer völlig neu geschrieben werden müssen, sind diese beiden Möglichkeiten für die tägliche Sicherung bei großen Datenmengen nur bedingt geeignet. Für gelegentliche Sicherungen bei kleineren Datenmengen (z.B. best. Projekten) bieten sie aber den Vorteil, dass sie von vielen Programmen (auch dem XP-eigenen Explorer) geöffnet werden können. Durch Einschalten von Platzhaltern lassen sich so auch sehr gut verschiedenen Stadien eines Projekts dokumentieren.


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Weitere Hinweise zum Backup-Modus

Für das Backup können vier verschiedene Betriebsarten eingestellt werden:

Hinweis:

Die Betriebsarten Alles neu und Differenziell bzw. Inkrementell können sinnvoll nur in Kombination verwendet werden, z.B. in folgender Weise:

  1. Am ersten Tag wird ein vollständiges Backup in das Verzeichnis A durchgeführt.
  2. An den Folgetagen wird jeweils ein differenzielles (oder inkrementelles) Backup in die Verzeichnisse B,C,.. durchgeführt.
  3. Bei einem Restore ist dann wie folgt vorzugehen:
    1. Komplett + differenziell: Das letzte komplette Backup (A) und das letzte differenzielle Backup (z.B. E) müssen zurücksgespeichert werden.
    2. Komplett + inkrementell: Das letzte komplette Backup(A) und alle inkrementellen Backups (z.B. B,C,D,E) müssen zurückgespeichert werden.

Bei einem automatischen Auftrag gibt es die Möglichkeit, solche Wechselpläne programmgesteuert ablaufen zu lassen


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Probleme beim Kopieren auf USB-Laufwerke und NAS-Systeme

Wenn das Ziel sich auf einem der o.g. Geräte befindet, kann es vorkommen, dass das Backup mit der Fehlermeldung Der Zieldatenträger ist voll! .. abbricht, obwohl noch ausreichend Platz vorhanden ist. In diesem Fall sollte die Größe des internen Kopierpuffers (Auftrags-Einstellungen ⇒ Weitere Einstellungenb) verkleinert werden (z.B. auf 64 kB). Man muss hier ein wenig probieren, welche Einstellung bei dem jeweiligen Gerät am günstigsten ist.


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Das Programm von einem USB-Stick starten

Personal Backup kann so auf einem USB-Stick eingerichtet werden, dass es von dort gestartet werden kann, ohne auf dem Host-PC Spuren zu hinterlassen (ab Vers. 4.1.3.2). Man kopiert dazu alle Dateien aus dem Programmverzeichnis (z.B. C:\Programme\Personal Backup 4) oder aus der herunterladbaren Zip-Datei in ein Verzeichnis auf dem USB-Stick (z.B. K:\PersBack). Zum Starten des Programms werden die Befehlszeilenoptionen /ini:[IniFile] und /taskdir:[Directory] benötigt. Die erste verlegt den Ort der Ini-Datei auf den USB-Stick (Standard: siehe unten), die zweite macht das gleiche mit dem Verzeichnis für die Auftragsdateien (Standard: ..\Eigene Dateien\PersBackup).

Zum einfachen Starten muss mit einem Texteditor im Basisverzeichnis des USB-Sticks (z.B. K:\) eine kleine Batch-Datei startpb.cmd mit folgendem Inhalt erstellt werden:

   @echo off
   echo Starte Personal Backup von USB-Stick
   start PersBack\PersBackup.exe /i:%%progpath%%\pb.ini /t:%%progpath%%\

Nach dem ersten Start vom USB-Stick werden dann die benötigten Backup-Aufträge konfiguriert. Beim Zielverzeichnis lässt man dabei jeweils den Laufwerksbuchstaben weg (z.B. \Backup). So funktioniert das Backup auch, wenn dem USB-Stick eine andere Laufwerksbezeichnung zugewiesen wurde.


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Das Programm startet langsam, da zuerst Verzeichnisse durchsucht werden

Beim Starten des Programms wird normalerweise immer das erste Verzeichnis eines Backupauftrag nach neuen Dateien untersucht. Ist dies z.B. eine ganze Partition, kann das sehr lange dauern.
Es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu umgehen:

  1. Anstelle eines großen Verzeichnisses im Auftrag trägt man dessen Unterverzeichnisse ein und schiebt das kleinste an den Anfang. Bei der Konfiguration hat man dadurch zwar etwas mehr Arbeit, hat aber gleichzeitig auch bessere Möglichkeiten, Dateitypen, Verzeichnisse und Dateien durch Filterung vom Backup auszuschließen. Diese Einstellungen werden nämlich für jedes Verzeichnis im Auftrag getrennt vorgenommen.
  2. Das Durchsuchen der Verzeichnisses beim Start wird im Hauptmenü unter Programmeinstellungen > Programmstart > Verzeichnisse durchsuchen ausgeschaltet. Dies wird dann erst nach einem Doppelklick auf das Verzeichnis oder vor dem Backup ausgeführt.

Das Durchsuchen der Verzeichnisse ist grundsätzlich vor einem Backup immer erforderlich, da seit der letzten Sicherung neue Typen oder Unterverzeichnisses hinzugekommen sein können. Ist in Einstellungen dafür eine dynamische Auswahl eingestellt, muss diese aktualisiert werden.


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Wie werden die Daten in der Vers. 4 verschlüsselt

Die Dateien werden nach dem AES-Verfahren verschlüsselt. Dabei werden die gleichen Routinen, wie bei WinZip verwendet ( siehe Infos bei Winzip und bei Brian Gladman). Das erzeugte Datenformat hängt allerdings vom gewählten Backup-Modus ab:

Keine Komprimierung (individuelles Datenformat):
Die Daten werden in gleicher Weise geschrieben, wie in eine Zip-Datei nur ohne vorangehende Komprimierung (siehe dazu auch). Zu beachten ist, dass das verwendete Format kein allgemeiner Standard ist. Das Restore kann daher nur mit der programmeigenen Funktion durchgeführt werden.
   Enc-Header : 10, 14 oder 18 Bytes (abhängig von der Länge des Passworts)
                Saltwert (8, 12 oder 16 Bytes) + Kennwortprüfwert (2 Bytes)
   Enc-Data   : Anzahl Bytes wie Quelldatei
   Enc-Trailer: 10 Bytes Authentifizierungscode
   
Mit Komprimierung (modifiziertes GZip-Format):
Die Daten werden zunächst nach dem Standard-GZip-Verfahren komprimiert und dann wie unter 1. verschlüsselt. Da die verschlüsselten Daten eine eigene Verifizierung beinhalten, wird die GZip-Checksumme immer auf 0 gesetzt. Das GZip-Dateiformat ist in RFC1952 beschrieben. Zu beachten ist, dass dieser Standard keine Verschlüsselung vorsieht. Das verwendete Datenformat ist dem nur angelehnt. Das Restore kann daher nur mit der programmeigenen Funktion durchgeführt werden.
   GZip-Header : 10 Bytes
                 neu: Flag-Byte: bit 5 = encrypted
   Enc-Header  : 10, 14 oder 18 Bytes (abhängig von der Länge des Passworts, s.o.)
   Enc-Data    : Anzahl Bytes wie komprimierte Quelldatei
   Enc-Trailer : 10 Bytes  (s.o.)
   GZip-Trailer: 8 Bytes
                 Crc immer = 0
   
Zip-Datei (kompatibel zum Standard):
Eine Beschreibung des Zip-Formats findet man bei PkWare, Hinweise zur Verschlüsselung bei WinZip. Die von Personal Backup erstellten Zip-Archive mit Verschlüsselung sind kompatibel zu dem in WinZip verwendeten Format und könnnen daher mit allen Packprogrammen, die dies unterstützen, zurückgelesen werden.

Weitere Einzelheiten sind den Quelltexten der verwendeten Routinen zu entnehmen.


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Entpacken der beim Backup erstellten Zip-Archive

Z. Zt. gibt es noch keine in Personal Backup integrierte Funktion, um in einem Zip-Archiv gesicherte Daten zurückzuspeichern. Es ist zwar geplant, dies in einer kommenden Version zu integrieren. Solange dies noch nicht geschehen ist, kann der Anwender zum Zurückspeichern eines der nachfolgend genannten Fremdprogramme oder das weiter unten beschriebene Program UnZip verwenden.

Wenn die Datensicherung im Standard-Zip-Format erfolgt ist (keine Verschlüsselung, alle Dateien < 4GB, Zip-Datei < 4 GB), eignen sich z.B. folgende Programme WinZip, IZArc, WinAce, 7Zip, UltimateZip, Total Commander, Free Commander.

Wird beim Backup in eine Zip-Datei eine Verschlüsselung verwendet, ist zum Entpacken mindestens WinZip Vers. 9 erforderlich. Warum andere Archivierprogramme dieses Datenformat noch nicht unterstützen, weiß ich nicht. Die erforderlichen Information sind verfügbar (http://www.winzip.de/aes_info.htm) und die Verschlüsselungssoftware ist OpenSource (http://fp.gladman.plus.com/cryptography_technology/fileencrypt/).

Wenn einzelne Dateien größer als 4 GB und/oder die gesamte Zip-Datei die Größe von 4 GB überschreitet, müssen für das Zip-Archiv die Zip-64-Erweiterungen eingesetzt werden (siehe auch: http://www.pkware.com/support/zip-application-note). Das so erzeugte Format wird nicht von allen Packprogrammen unterstützt. Getestet wurde als Referenz mit WinZip Vers. 9. Ebenfalls entpacken kann man mit dem Total Commander Vers. 6.55 und scheinbar auch mit IZArc Vers. 5, obwohl hier beim Öffnen des Archivs ein Fehler angezeigt wird.
WinAce Vers. 2.61 öffnet zwar die Zip-Datei, zeigt aber nicht alle vorhandenen Verzeichnisse und Dateien an.
Alle anderen getesteten Programme (UltimateZip, 7Zip, FreeComander, WinZip bis Vers. 8) verweigern das Öffnen eines solchen Archivs.


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Wiederherstellen von defekten Zip-Dateien

Das Zip-Format ist so aufgebaut, dass zunächst alle komprimierten Dateien mit einem Header und einer Prüfsumme versehen, in der Ziel-Datei abgespeichert werden. Am Ende wird ein Inhaltsverzeichnis mit Verweisen auf die jeweiligen Anfänge der davor stehenden Dateien gespeichert. Genauere Informationen dazu findet man bei PkWare

Wenn das Inhaltsverzeichnis beschädigt oder nicht mehr vorhanden ist, ist die Zip-Datei mit den meisten Programmen nicht mehr lesbar, obwohl die Daten am Anfang durchaus noch in Ordnung sein können. Manche Pack-Programme (z.B. iZArc) bieten für solche Fälle Reparaturmöglichkeiten.

Um mit Personal-Backup erstellte Zip-Archive auch bei Beschädigungen zumindest teilweise zurückspeichern zu können, stelle ich hier auch zwei selbst geschriebene Programme zur Verfügung:

Download Programme   Download Quelltexte
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Kann man mit dem Programm Systemdaten sichern?

Das Programm ist dazu gedacht, die persönlichen Daten der täglichen Arbeit zu sichern, d.h. Dokumente, Quelltexte, Bilder etc. Ein Verlust dieser Daten trifft den Anwender meistens sehr hart, da sie entweder gar nicht mehr oder nur mit großem Zeitaufwand per Handarbeit wiederherzustellen sind.

Das Betriebssystem und die benötigten Applikationen können dagegen mit zwar beträchtlichen, aber immerhin vertretbarem Zeitaufwand von den Original-Datenträgern wieder aufgebaut werden.

Eine Sicherung dieser Daten ist mit Personal Backup nicht möglich (genauer gesagt: Die Sicherung der meisten Daten funktioniert zwar, das Zurückspeichern scheitert aber in jedem Fall). Ein laufendes System muss auch nicht jeden Tag gesichert werden (im Gegensatz zu den persönlichen Daten). Wer sein System nach einem Zusammenbruch schnell wieder lauffähig haben möchte, muss auf eines der kommerziellen Programme zurückgreifen, die die gesamte System-Partititon als Image sichern. Eine Freeware-Version für den privaten Gebrauch gibt es von Paragon: Backup & Recovery Free Edition


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"Path too long"-Meldung im Protokoll

Die Windows-API-Funktionen, die ich in meinem Programm in der Vers. 4 verwende, beschränken die Länge von Pfaden (Verzeichnis + Dateiname) auf 260 Zeichen (siehe dazu Windows-SDK). Selbst im Windows-Explorer gibt es diese Beschränkung.
Die Vers. 5 wurde mit der neuen Entwicklungsumgebung Delphi 2009 erstellt und unterstützt daher den vollständigen Unicode-Zeichensatz. Damit können nunmehr mit dieser Version auch längere Pfadnamen (bis zu 32000 Zeichen) verwendet werden.

Bei der Vers. 4 kann man das Problem mit dem Befehl "Subst" umgehen:
Beispiel:
In einem Pfad C:\Verz1\..\Verz2\Verz3\..\Verz4 befinden sich die zu sichernden Dateien. Die gesamte Länge (Pfadname+Dateiname) überschreitet dabei den Wert 260 (s.o.).
Man teilt den Pfad an geeigneter Stelle auf und gibt dann an der Eingabeaufforderung ein:

subst X: C:\Verz1\..\Verz2
Es gibt jetzt ein neues (virtuelles) Laufwerk X: mit dem Unterverzeichnis Verz3\.., so dass der o.g. Pfad jetzt nur noch X:\Verz3\..\Verz4 heißt. Diese wird jetzt in den Backup-Auftrag aufgenommen.
Die Zuordnung kann mit
subst X: /d
später wieder aufgelöst werden.

Im Backupprogramm können diese beiden genannten Befehle auch automatisch über jeweils eine Batchdatei vor und nach dem Backup gestartet werden: SplitDir.cmd:

rem Split directory path and substitute with drive
subst X: %1
UnsplitDir.cmd:
rem release substitution
subst X: /d
Aufruf vor dem Backup:
SplitDir.cmd C:\Verz1\..\Verz2
Aufruf nach dem Backup:
UnsplitDir.cmd


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Welche Netzwerk-Ziele werden unterstützt?

Das Zielverzeichnis kann auf einem beliebigen Netzwerkrechner liegen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten:


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Der PC schaltet sich nach dem Backup nicht aus

Wenn vor dem Herunterfahren ein Backup gemacht werden soll, schaltet sich der PC u.U. nicht selbsttätig aus oder führt einen beabsichtigten Neustart nicht aus.
Die Ursache dafür ist eine Unzulänglichkeit bei den Windows-API-Funktionen. Das Backup-Programm fängt die Windows-Nachricht, dass das System heruntergefahren werden soll, ab, um vorher noch das Backup auszuführen. Leider gibt es an dieser Stelle keine Möglichkeit zu erkennen, welche Option beim Herunterfahren gewählt wurde: Neustart oder Herunterfahren mit oder ohne Ausschalten (siehe dazu im Windows SDK unter "WM_QUERYENDSESSION").
Was nach dem Backup gemacht werden soll, ist daher über das Menü "Einstellungen>Herunterfahren" wählbar. Zu beachten ist, dass die verschiedenen Windows-Versionen (9x, 2000 und XP) sich hier außerdem unterschiedlich verhalten.

Abmelde-Skript

Man kann dieses Problem umgehen, indem man nicht die im Programm integrierte Funktion "Backup beim Abmelden" verwendet, sondern das Backup über ein Abmelde-Skript startet. Dazu muss man als Administrator eine entsprechende Richtlinie erstellen:

  1. Skript-Datei erstellen:
    1. NotePad oder einen anderen Texteditor öffnen.
    2. Folgende Zeile eintragen:
      "%programfiles%\Personal Backup 4\PersBackup.exe" /force /hide <Auftrag>
      Dabei ist <Auftrag> der Dateiname des auszuführenden Backup-Auftrags.
    3. Weitere Auftrage können in nachfolgenden Zeilen aufgerufen werden.
    4. Die Textdatei unter dem Namen LogOff.cmd im Verzeichnis
      C:\WINDOWS\system32\GroupPolicy\User\Scripts\Logoff\ abspeichern.
  2. Start > Ausführen und den Gruppenrichtlinien-Editor gpedit.msc starten.
  3. Den Baum aufklappen:
    Richtlinie für Lokaler Computer > Benutzerkonfiguration > Windows-Einstellungen
  4. Unter Skripts auf Abmelden doppelt klicken.
  5. Unter Hinzufügen eines Skripts den Button Durchsuchen.. anklicken und die oben gespeichert Datei auswählen und mit ok bestätigen.
  6. Gruppenrichtlinien-Editor schließen.

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Personal-Backup als Dienst starten

Die einfachste Möglichkeit, das Backup-Programm als Dienst zu starten, ist die Verwendung des Windows-Taskplaners. Damit kann ein Backup auch ohne Benutzeranmeldung ausgeführt werden. Auf diese Weise lassen sich mehrere verschiedene Backupaufträge zu individuell einstellbaren Zeiten (z.B. an bestimmten Wochentagen) ausführen. Weitere Hinweise dazu gibt es auch in der Hilfe zum Programm.
Es sind dazu folgende Schritte erforderlich:

  1. Mit der Programmoberfläche von Personal-Backup werden die gewünschten Backup-Aufträge konfiguriert und abgespeichert.
  2. Starten des Assistenten für den Windows-Taskplaner: Neues Backup mit Taskplaner:
    Der aktuelle Auftrag wird übernommen und die benötigten Befehlszeilenoptionen automatisch eingefügt.
  3. Konfigurieren des Zeitplans
  4. Angabe des Benutzerkontos mit Kennwort, unter dem das Backup laufen soll
Detaillierte Anleitung


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Der Taskplaner-Assistent verlangt ein Kennwort

Das Starten eines Backups über den Windows-Taskplaner kann grundsätzlich nur unter einem Konto mit Kennwort erfolgen. Dies ist keine Eigenart meines Programms, sondern wird vom Windows-System grundsätzlich immer verlangt.
Benutzer, die mit einem Konto ohne Kennwort arbeiten, können somit kein automatisches Backup mit dem Taskplaner unter diesem Konto starten. Sie müssen daher entweder ihre Kontoeinstellungen so ändern, dass beim Anmelden ein Kennwort angefordert wird, oder ein zusätzliches Konto mit Kennwort für das mit dem Taskplaner auszuführende Backup einrichten.


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Die Anzeigefenster sind verschoben

Wenn zur Vergrößerung der Bildschirmschriften unter Eigenschaften von Anzeige > Einstellungen > Erweitert ein anderer DPI-Wert als der Standardwert (96) ausgewählt wird, werden die Komponenten im Hauptanzeigefenster verschoben dargestellt und überlappen sich teilweise. Da die Berechnung der Positionen der visuellen Komponenten beim Start des Programms von Bibliotheksroutinen des Delphi-Entwicklungssystems vorgenommen werden, habe ich keine Möglichkeit gefunden, dies programmtechnisch zu korrigieren.

Wer auf der Anzeige eine größere Schrift benötigt, sollte deshalb diese Einstellung unter Eigenschaften von Anzeige > Darstellung vornehmen. Dies führt nicht zu den o.g. Problemen. Außerdem kann diese Einstellung jeder Benutzer für sich individuell vornehmen.


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Speicherort für die Programmeinstellungen (Ini-Datei) und das Protokoll

Alle Programmeinstellungen einschließlich der Konfiguration für die automatischen Aufträge werden in einer Ini-Datei (Persbackup.ini) abgespeichert. Dies ist eine Textdatei, die mit jedem Editor gelesen werden kann aber möglichst nicht bearbeitet werden sollte. Sie wird ebenso wie das Protokoll (Persbackup.log) unter den Anwendungsdaten des angemeldeten Benutzers abgespeichert. Man findet sie unter Windows 2000 und XP in:
C:\Dokumente und Einstellungen\<Benutzername>\Anwendungsdaten\PersBackup
Das Anwendungsdaten-Verzeichnis ist normalerweise versteckt. Um es sichtbar zu machen muss im Explorer unter Extras > Ordneroptionen > Ansicht bei der Einstellung Versteckte Dateien und Ordner die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen ausgewählt werden.
Benutzer von Windows 98 müssen an folgenden Stellen suchen:
1. Keine Benutzer eingetragen: C:\Windows\Anwendungsdaten\PersBackup
2. Mehrere Benutzer: C:\Windows\Profile\<Benutzername>\Anwendungsdaten\PersBackup


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Outlook-Dateien sichern

Die von Outlook benutzten Dateien sind für andere Anwendungen, somit auch für Personal-Backup, gesperrt. Eine Sicherung dieser Daten ist also nur möglich, wenn alle Outlook-Anwendungen gestoppt sind. Dazu gehören neben Outlook selbst auch alle die Anwendungen, die auf PST-Dateien zugreifen (z.B. Telefon und-Fax Anwendungen, die das Outlook Adressbuch nutzen). Auch Indexdienste wie Copernic können die PST Datei sperren, ohne dass Outlook geöffnet ist. Alle diese Dienste müssen dann für die Dauer des Backup abgeschaltet werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, dies zu gewährleisten:

  1. Das automatische Backup wird beim Abmelden durchgeführt (Outlook und auch alle anderen in Frage kommenden Anwendungen wurden dann bereits beendet). Alternativ kann auch ein geeignetes Abmelde-Skript eingebunden werden (siehe oben).
  2. Outlook und alle anderen in Frage kommenden Anwendungen werden für die Zeit des Backups kurz gestoppt. Dies kann automatisch über die Zwischenschaltung von kleinen Skript-Programmen erfolgen.

VB-Skripte zum Stoppen und Starten von Outlook

Über die Funktion Externe Programme ausführen wird vor dem Backup ein kleines Skript gestartet, das Outlook für die Dauer des Backups stoppt. Ein zweites Skript startet es dann wieder, wenn das Backup angeschlossen ist. Die nachfolgenden Beispiele können bei Bedarf auch auf andere Anwendungen erweitert werden. Zum Erstellen und Bearbeiten kann jeder einfache Texteditor (z.B. Notepad) verwendet werden. Die Skripte werden unter den genannten Namen an einem geeigneten Ort gespeichert (z.B. im Ordner der Backup-Aufträge). Anschließend trägt man unter Einstellungen/Erweitert/Externe Progamme nach Klick auf die Schaltfläche Bearbeiten folgende Befehlszeilen ein:
Vor dem Backup: %sysdir%\cscript.exe "<Pfad>\StopOutlook.vbs"
Nach dem Backup: %sysdir%\cscript.exe "<Pfad>\StartOutlook.vbs"
und aktiviert sie jeweils durch Klick auf die Checkboxen.

Outlook stoppen (StopOutlook.vbs):
  ' VB Script Document
  option explicit
  
  dim oWmi, sWmiO, oQResult, oProcess, WshShell, iRet
  
  ' Outlook beenden
  
  Set oWmi = GetObject("winmgmts:")
  sWmio = "select * from Win32_Process where name='outlook.exe'"
  Set oQResult = oWmi.Execquery(sWmio)
    For Each oProcess In oQResult
      iRet = oProcess.Terminate(1)
    Next
  Set oWmi = Nothing
  
  set WshShell = WScript.CreateObject("WScript.Shell")
  WScript.Sleep 100
Outlook starten (StartOutlook.vbs):
  ' VB Script Document
  option explicit
  
  dim WshShell
  
  ' Outlook starten
  
  Set WshShell = WScript.CreateObject("WScript.Shell")
  
  ' Die nachfolgende Zeile ist an die jew. Office-Vers. anzupassen'
  WshShell.Run """%ProgramFiles%\Office11\Outlook.exe""", 9
Download der Skript-Dateien

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Personal Backup unter Windows 98

Die aktuelle Version 4.5 funktioniert auf allen Windows-System ab Windows 98

Bei der Verwendung von Personal Backup in der Version 3.3 sind folgende Punkte zu beachten: