Alle Programm können unter Windows 2000/XP, Windows Vista, und Windows 7 (32- und 64-Bit) verwendet werden.
Data-Plot ist ein Programm zur grafischen Darstellung von Messdaten als X-Y-Diagramm. Auf Wunsch werden auch Fehlerbalken angezeigt. Der Achsenmaßstab kann linear oder logarithmisch sein. Die Berechnung von Ausgleichskurven für die Messwerte ist ebenfalls möglich:
Zusätzlich kann eine theoretisch berechnete Kurve zum Vergleich angezeigt werden.
Mit einem fadenkreuzförmigen Datenzeiger lassen sich beliebige Wertepaare aus dem
Diagramm entnehmen (z.B. interpolierte Werte) und in einer exportierbare Liste sammeln.
Auf einer A4-Seite können bis zu zwei Diagramme dargestellt werden. Zusätzliche
Beschriftungen können an jeder Stelle eingefügt werden. Ausdrucke sind sowohl
von den X-Y-Diagramme als von den Messwerte-Tabellen möglich. Die Diagramme können
dabei auch maßstabsgerecht, z.B. 1 V ↔ 1 cm, ausgedruckt werden.
Tabellen von Messwerten aus anderen Programmen können im CSV-Format importiert werden.
Ebenso ist ein Export von Messdaten und ev. berechneten Näherungskoeffizienten möglich.
Diagramme und Wertetabellen lassen sich komplett oder als Ausschnitt über die Zwischenablage
oder als Windows-Meta-Datei in andere Anwendungen eingefügen.
Sprachen: deutsch und englisch
Mit dem Programm können Frequenzgänge von linearen Netzwerken bestehend aus Widerständen,
Kondensatoren, Spulen und Operationsverstärkern berechnet werden. Diese lassen
sich wahlweise als Bode-Diagramm oder als Ortkurve darstellen.
Die Frequenz- und die Amplitudenachse können im linearen oder logarithmischen Maßstab angelegt werden. Standardmäßig erfolgt die Skalierung der Amplitude, der Phase, sowie von Real- und Imaginärteil für einen vorgewählten Frequenzbereich automatisch.
Die Schaltungseingabe erfolgt in Form einer Bauteile-Tabelle mit zugeordneten Schaltungsknoten. In der grafischen Darstellung können die Frequenzgänge von bis zu vier beliebig einstellbaren Ausgangsknoten angezeigt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit in der Darstellung für ein Bauteil mehrere verschiedene Werte (ein Hauptwert und bis zu 20 Nebenwerte) zu berücksichtigen, um so seinen Einfluss auf den Frequenzgang beurteilen zu können.
Mit diesem Programm können die Messdaten, die mit dem
Datenlogger des EM1000-Systems für Strom- und Gasverbrauch
aufgezeichnet wurden, gesammelt und visualisiert werden.
Mit dem Datenlogger wird von ELV ein Programm mitgeliefert, mit dem die
Daten über USB aus dem Gerät gelesen und
abgespeichert werden können. Das dabei benutzte Format ist
allerdings nur eingeschränkt brauchbar. Die Daten werden in einer
Datei mit der Erweiterung slk
abgespeichert. Die Annahme, dass daher das SYLK-Format (siehe
dazu auch die Informationen von Microsoft) verwendet wird, ist
allerdings falsch. Es handelt sich vielmehr um eine
tab-separierte Textdatei.
Diese lässt sich zwar von den meisten
Tabellenkalkulationsprogrammen importieren, da dabei als Dezimaltrenner
aber der Punkt benutzt wird,
gibt es Probleme auf Systemen, deren Ländereinstellung nicht dem
angelsächsischen Standard entspricht. Die Werte werden dann nicht
als Zahlen, sondern als Text interpretiert. Man muss erst von Hand das Format der
Datenspalten anpassen.
Ebenfalls ist Handarbeit angesagt, wenn man mehrere solcher Datensätze zusammenfügen will.
Auch die Visualisierung der Daten ist auf diese Weise wenig komfortabel.
Hier hilft nun das vorliegende Programm weiter. Es kann die von o.a.
ELV-Programm erstellten Datensätze importieren und fügt sie
automatisch zu Monatsdaten zusammen. Durch wenige Mausklicks
können beliebige Zeitabschnitte grafisch dargestellt werden.
Ebenso einfach lassen sich Zeitabschnitte vergleichen. Daneben ist auch
eine numerische Anzeige der Daten vorhanden, in der falls erforderlich,
Einzelwerte korrigiert werden können.
Ab Vers. 2.9 ist auch der Import von Daten möglich, die mit dem neueren Datenlogger EM1010 im MDB-Format (Microsoft-Access) aufgezeichnet wurden.
Die Anleitung zum Bausatz empfiehlt, den Sensor mit dem beigefügten Klebestreifen auf die Scheibe des Stromzählers aufzusetzen. Da die Zähler von Zeit zu Zeit vom Versorgungsunternehmen ausgetauscht werden, wollte ich eine direkte Befestigung vermeiden. Ich habe daher aus Alublech einen geeigneten Halter gebogen, der den Sensor einige Millimeter vor der Scheibe positioniert. Dabei gab es allerdings Probleme, die Empfindlichkeit für die Erkennung der roten Markierung auf dem Zählerrad einzustellen. Offensichtlich wird das Lichtsignal durch Reflektionen an der Glasscheibe des Zählers gestört. Diese Problem lässt sich aber sehr einfach umgehen, indem man den Sensor leicht geneigt (ca. 5° bis 10°) anbringt. Reflektionen werden so ausgeschlossen. Die Signalerkennung erfolgt jetzt sehr zuverlässig.
Die von ELV bereitgestellten Treiber unterstützen leider nur 32-Bit-Betriebssysteme. Die neueste Version, die ich dort gefunden habe, stammt aus dem Jahr 2006 und funktioniert nicht mit 64-Bit-Systemen (weitere Infos)
Da im Energiemonitor zur USB-Anbindung ein FTDI-Chip verwendet wird, gibt es die Möglichkeit den aktuellen Treiber von Future Technology Devices International zu verwenden. Zur Anpassung an den ELV-Datenlogger muss die Datei ftdibus.inf um drei Einträge erweitert werden.
Es gibt kaum etwas im täglichen Leben, dass uns so interessiert wie das Wetter.
Jeden Tag sehen wir uns die Vorhersagen und Berichte in Fernsehen und Presse an.
Wie aber sieht der Zeitverlauf des lokalen Wettergeschehens am Wohnort aus.
Um hier eine Übersicht zu bekommen, hilft das Programm WinWet, das für
jeden Monat die Tageswert für Temperatur (Mittelwert, Minimum und Maximum), den Luftdruck
und die Regenmenge in Form von Kurven visualisiert. Per Mausklick können Vergleiche
mit den Vormonaten und den Vorjahreswerten angestellt werden.
Die Datenerfassung kann per Hand (ein Dateneditor ist eingebaut) oder mit einer
elektronischen Wetterstation erfolgen.
Mit der Wetterstation WS 2000 von ELV können die Messwerte für Temperatur,
Luftdruck und Regenmenge (außerdem auch für Windrichtung und -geschwindigkeit)
in einstellbaren Zeitabständen (z.B. 30 min) erfasst und gespeichert werden.
Die Übertragung vom Datenlogger WS 2000 PC an den PC erfolgt über die serielle
Schnittstelle unter Zuhilfenahme eines geeigneten Programms. Das von ELV stammende
dem Datenlogger beiliegende Programm ist leider nicht besonders komfortabel. Besser
ist das von
Werner Krenn entwickelte Programm, das für die WS 2000 kostenlos bereitgestellt
wird.
Das damit erzeugte Datenformat kann mit dem Programm EditWsData in das für das
oben beschriebene Programm WinWet benötigte konvertiert werden. Außerdem ermöglicht
dieses Programm eine Plausibilitätsüberprüfung und Korrektur der Daten. Im Betrieb
zeigt es sich nämlich, dass die Rohdaten von der Wetterstation gelegentlioch Fehler
aufweisen, die mit EditWsData leicht korrigiert werden können.