Programme zur Datenkonvertierung und zum Drucken von Dateien


Konvertieren von Pixel-Grafiken in das EPS-Format

Das Einbinden von Grafiken in das Textsatzprogramm TeX (z.B. MiKTeX) lässt sich am einfachsten mit EPS-Dateien (encapsulated postscript) realisieren. Das bereitgestellte Konvertierungsprogramm kann Bilder in den gängigen Pixelgrafik-Formaten (bmp, jpg, png, pcx, tiff und tga) in komprimiertes EPS umsetzen. Dabei sind einfache Bildmanipulationen möglich: Drehen, s/w und invertiertes s/w. Das Programm kann sowohl eine oder mehrere ausgewählte Dateien als auch mehrere per Filter in einem Verzeichnis ausgewählte Dateien konvertieren. Das Ziel für die konvertierten Dateien kann ein beliebiges anderes Verzeichnis sein.

Download - Vers. 1.2 v. 17.11.2009:

Zip-Datei mit ausführbarem Programm (672 kB)
Quelltexte (290 kB)


Stapeldruck von PDF-Dateien

Mit dem Adobe-Reader lassen sich nur einzelne Dateien ausdrucken. Es können zwar auch Mehrfachkopien angegeben werden, diese werden jedoch seitenweise angefertigt, so dass mühsames Nachsortieren von Hand nötig ist. Gar nicht möglich ist das automatische Drucken verschiedener Dokumente. Erst Adobe Acrobat bietet eine Stapelverarbeitung, die allerdings auch keine Mehrfachkopien nacheinander erstellen kann.
Zum Glück gibt es eine sehr gute kostenlose Alternative, den Foxit Reader. Das Programm ist sehr schlank, eignet sich als PDF-Anzeigeprogramm und besitzt eine Befehlszeilenoption zum Drucken von Dokumenten. Das hier bereitgestellte Programm stellt ein grafisches Benutzerinterface her, um solche Druckaufträge zu konfigurieren und zu starten.

Die zu druckenden Dateien können entweder direkt ausgewählt werden oder in einer Druckliste (Textdatei) für eine Stapelverarbeitung zusammengestellt werden. Das Programm enthält einen Assisitenten zur Zusammenstellung solcher Listen.
Die Anzahl der zu druckenden Exemplare ist einstellbar. Dabei wird immer jeweils ein kompletter Dokumentensatz wiederholt gedruckt wird, so dass ein Sortieren nicht mehr erforderlich ist.

Download - Vers. 2.0 v. 17.11.2009:

Zip-Datei mit ausführbarem Programm (354 kB) Quelltexte (40,1 kB)
Sprachen: Deutsch und englisch.
Hinweis: Eine getrennte Installation des Foxit Readers ist erforderlich.

Konvertieren von Postscript nach PDF

Mit dem Programm lassen sich Postscript-Dateien in das weit verbreitete PDF-Format konvertieren. Voraussetzung dazu ist eine vorhandene Ghostscript-Installation. Der Pfad dieser Installation wird über die Einstellungsseite des Programms vorgegeben.
Bei den Dateinamen können auch die Jokerzeichen * und ? verwendet werden, um automatisch mehrere Dateien auszuwählen. Das Zielverzeichnis kann frei festgelegt werden. Außerdem ist es möglich, die PDF-Dateien durch ein Kennwort zu schützen oder die Nutzung einzuschränken.
Die Umsetzung von Dokumenten in das Postscript-Format kann auf verschiedene Weise erfolgen:

Download - Vers. 2.2 v. 19.11.2009:

Zip-Datei mit ausführbarem Programm (366 kB) Quelltexte (10 kB)


Ausdrucken von mehreren EPS-Dateien auf einer Seite

Bei manchen Anwendungen kommt man um die Verwendung von Abbildungen im EPS-Format (Encapsulated Postscript) nicht herum, z.B.:

Beim Ausdruck dieser Dateien direkt auf einem Postscript-Drucker oder über Ghostview auf einem beliebigen Windows-Drucker ist leider eine Positionierung der Abbildung nicht möglich. Sie wird immer ganz unten links ausgedruckt. Bei kleinen Abbildungen wird außerdem viel Papier verschwendet.
Das vorliegende Programm bietet nun die Möglichkeit, mehrere kleine EPS-Bilder auf einer Seite zu positionieren, zu kommentieren und auszudrucken. Jede Zusammenstellung kann gespeichert und später wieder geladen werden. Voraussetzung für eine richtige Größenanzeige ist eine Zeile der Form
  %%BoundingBox: 0 0 202 193
im Header der EPS-Datei. Sie gibt die Größe der Abbildung in Einheiten von 1/72" (= 1 pt = 0,35 mm) an.

Die Ausgabe kann direkt auf einen Postscript-Drucker (LPT1..4) erfolgen. Dieser kann entweder lokal angeschlossen sein oder als Netzwerk-Drucker mit dem Befehl
  net use LPT3: \\Server\Printer /persistent
angebunden werden. Wenn kein Postscript-Drucker verfügbar ist, kann die Ausgabe auch in eine Postscript-Datei erfolgen. Diese wird dann über Ghostview ausgedruckt.

Download - Vers. 2.8 v. 20.4.2010:

Zip-Datei mit ausführbarem Programm (415 kB) Quelltexte (37,0 kB)

Ausdrucken von EPS-Miniaturen

EPSThumbs ist ein Programm, um auf einem Blatt Miniaturen (Thumbnails) von EPS-Dateien (Encapsulated Postscript) auszudrucken. Sie werden auf einer Seite (Hoch- oder Querformat) in mehreren Reihen oder Spalten angeordnet. Die Anzahl ist einstellbar. Die Größe der Miniaturen wird entsprechend automatisch angepasst. Die Ausgabe erfolgt entweder direkt auf einem Postscript- Drucker oder in eine Datei, von der über Ghostview ein Ausdruck auf jedem Drucker angefertigt werden kann.

Anforderungen:

Postscript-fähiger Drucker oder GhostView/GhostScript (Freeware). Der Drucker muss als LPT1,..,LPT4 ansprechbar sein. Ein Netzwerkdrucker wird dazu mit dem Befehl "NET USE" in der Windows-Eingabeaufforderung eingebunden.
Bsp.:
NET USE LPT3 \\Computername\Druckername /PERSISTENT:YES

Download - Vers. 2.0 v. 21.4.2010:

Zip-Datei mit ausführbarem Programm (301 kB) Quelltexte (45,9 kB)