Personal Backup© 2010, J. Rathlev, IEAP, Uni-Kiel |
Vers. 5.0.5.1 |
Vers. 4.5.4.1 |
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Auszeichnungen:
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Weitere Downloadmöglichkeiten: |
Die Version 5.0 entspricht im Funktionsumfang der aktuellen Vers. 4.5, wurde aber mit
Delphi 2009
erstellt. Da diese Entwicklungsumgebung eine vollständige Unicode-Unterstützung
bereit stellt, fällt die Beschränkung auf ANSI-Dateinamen (ISO-8859) beim Backup weg.
Außerdem sind dadurch auch Pfadlängen oberhalb von 260 Zeichen erlaubt.
Das Programmpaket enthält außerdem folgende Zusatzprogramme:
Personal-Backup ist ein Programm zur Sicherung von persönlichen Daten in einem
beliebigen Ziel-Verzeichnis, das sich entweder auf einer lokalen Fest- oder
Wechselplatte (auch auf einem externen Laufwerk) oder auch auf einem Netzwerk-Server
befinden kann. Es läuft unter Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2003/2008
und Windows 7 (32- und 64-Bit).
Die Auswahl der zu sichernden Daten erfolgt verzeichnisweise, wobei
alle Unterverzeichnisse automatisch eingeschlossen werden. Der Benutzer kann
aber einzelne Unterverzeichnisse in einem Auswahlfenster mit Verzeichnisbaum
ausschließen. Außerdem können Filterbedingungen zur Auswahl von bestimmten
Dateinamen vorgegeben werden, und es kann ausgewählt werden, welche Dateitypen
(abhängig von der Dateinamenerweiterung) gesichert werden sollen und welche nicht.
Zur Unterscheidung der Ursprungs-Laufwerke (C:, D:, etc.)
werden im Sicherungsziel Unterverzeichnisse mit den Namen LwC, LwD, etc. angelegt.
Ansonsten bleibt die originale Verzeichnisstruktur im Sicherungsverzeichnis
erhalten. Auf Wunsch werden die Dateien komprimiert und/oder mit AES verschlüsselt.
Es lassen sich beliebig viele verschiedene Backup-Aufträge erstellen. Diese können
dann entweder von Hand oder auch automatisch gestartet werden. Für den automatischen
Betrieb bietet das Programm verschiedene Zeitpläne (z.B. immer beim Abmelden oder zu
einer festen Tageszeit).
Alternativ können Backup-Aufträge auch über den Windows-Taskplaner gesteuert werden.
Bei der Datensicherung im Standardmodus wird immer geprüft, ob eine bereits
im Backup-Verzeichnis gesicherte Datei älter
als die Originaldatei ist. Nur inzwischen veränderte Dateien werden kopiert.
Alternativ kann als Kriterium auch das Archivbit verwendet werden.
Für fortgeschrittene Benutzer besteht die Möglichkeit, komplette Wechselpläne
mit vollen und inkrementellen, bzw. differenziellen Backups zu konfigurieren.
Hinweis: Das Programm ist nicht für die Sicherung und Wiederherstellung
von System-Dateien geeignet.
Die wichtigsten Funktionen im einzelnen:
Vers. 5.0.5.1 vom 8.9.2010
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Die Version 5 kann unabhängig von einer Vorversion installiert werden und
benutzt eine eigenes Verzeichnis für Ini- und Protokoll-Datei.
Oberfläche und Funktionsumfang sind z.Zt. identisch mit der Vers. 4.5.
Die Unterschiede finden sich im Verborgenen:
Der Einsatz unter Windows 98/ME ist nicht mehr möglich.
Sprachen: deutsch, englisch, ukrainisch (tlws.)
Der existierende Standard für das GZip-Format (RFC1952 von 1996) legt fest, dass der Dateiname im ISO-8859-1-Zeichensatz gespeichert werden soll. Ich habe leider keine allgemein gültigen Festlegungen gefunden, wie mit Unicode-Dateinamen umzugehen ist.
So weicht z.B. die aktuelle Linux-Version des Programms GZip, mit dem gz-Archive erzeugt und gelesen werden können, von diesem Standard ab und speichert den Dateinamen im UTF-8-Format. Dabei wird das OS-Byte im Header auf 3 (Unix) gesetzt.
Personal Backup hat dieses Byte bislang immer auf 0 (FAT) gesetzt und den Dateinamen als ISO-8859-1 gespeichert. Um mit den bisherigen Versionen kompatibel zu bleiben und trotzdem auch Unicode-Zeichen zu unterstützen, werden jetzt zwei Varianten benutzt:
Damit ergibt sich allerdings das Problem, dass Fremdprogramme (wie z.B. WinZip oder WinRar) die von Personal Backup in den gz-Dateien gespeicherten Dateinamen nur im ersten Fall richtig erkennen. Auf das Entpacken hat das allerdings keinen Einfluss.
Besser wäre es sicherlich das z.Zt nicht benutzte Bit 5 des FLG-Byte als Unterscheidungs-Merkmal für die Kodierung zu benutzen. So ähnlich wird es z.B. beim Zip-Format (s.u.) gemacht.
Beim Zip-Format ist in der Spezifikation Version: 6.3.2 v. Sept. 2007 beschrieben, wie mit Unicode-Dateinamen umzugehen ist: Wenn das Bit 11 des "general purpose bit flag" gesetzt ist, sind Dateiname und Kommentar UTF-8-kodiert. Personal Backup hält sich an diese Vorgabe. Leider gibt es bis jetzt nur wenige Packprogramme, die das auch unterstützen. Bekannt sind mir WinZip Vers. 12 und WinRar Vers. 3.80. Der Windows-Explorer unterstützt dies auch bei Windows 7 noch nicht.
Alle Kennwörter, sowohl für FTP, SMTP als auch AES-Verschlüsselung müssen in der Kodierung ISO-8859-1 angegeben werden
Für Dateinamen (einschl. Pfad) gibt es unter Windows teilweise immer noch die Beschränkung
auf 260 Zeichen (Weitere Infos).
Diese Grenze scheint erst unter Windows 7 nicht mehr gültig zu sein.
Bei den älteren Betriebssystemen, wir z.B. Windows-XP, können alle Anwendungen,
die die Windows-Shellkomponenten verwenden, so auch der Windows-Explorer, keine
längeren Pfade verarbeiten. Überall, wo Personal Backup auf Shell-Komponenten
zurückgreift (z.B. im Dialog zur Auswahl eines Verzeichnisses oder einer Datei),
gilt die eingeschränkte Pfadlänge außer bei Windows 7 auch für die Vers. 5.
Intern wird von Personal Backup bei der Verarbeitung der Dateien (z.B. beim Kopieren) mit UNC-Pfaden
gearbeitet, die eine max. Länge von ca. 32000 Zeichen haben können.
Daher ist mit der neuen Version die Sicherung, das Zurückspeichern und das Löschen
von Dateien mit überlangen Pfaden möglich, auch wenn die meisten Dateimanager
und auch der Windows-Explorer beim Durchsuchen einer so erzeugten Ordnerstruktur
versagen. Ein mir bekannter Dateimanager, der lange Pfade unterstützt, ist der
TotalCommander Vers. 7.5
Die Vers. 4.5 kann neben allen aktuellen Windows-Betriebssysteme (s.o.) auch noch unter Windows 98/ME eingesetzt werden. Sie unterstützt allerdings nur den westeuropäischen Zeichensatz (ISO 8859) und Dateipfade bis zu 260 Zeichen.
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Beim Sichern von Daten auf Wechsellaufwerken (z.B. USB oder CD-Brenner) wird das Backup
abgebrochen, wenn das Ziel nicht gefunden wurde. Um dieses Problem zu umgehen, gibt es
zwei Hilfsprogramme (Checkpath und CheckCD). Sie können von Personal-Backup
vor dem Backup automatisch gestartet werden und fordern den Benutzer auf, bei fehlendem
Ziel das Laufwerk in Bereitschaft zu versetzen.
Außerdem gibt es die Möglichkeit Personal Backup in eine
BartPE-Umgebung einzubinden.
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