Hilfsmittel zum Programmieren


Entwicklungsumgebung für Mikrocontroller der 51er-Serie

MC-51 ist eine unter Windows laufende Entwicklungsumgebung für Mikrocontroller der 8051-Familie (Siemens, Philips, Atmel, etc.). Sie besteht aus

Das Programm steht in den Sprachen deutsch und englisch zur Verfügung und kann unter Windows 2000/XP, Windows Vista, und Windows 7 (32- und 64-Bit) verwendet werden.

Download:

Vollständige Installation mit ASEM-51 und JSIM (1,7 MB) ASEM-51 von W.W. Heinz

In-System-Programmierung für den Mikrocontroller Atmel T89C51CC01 über CAN-Bus

In Arbeit ...


Universeller CAN-Bus-Monitor

In Arbeit ...


Hilfsprogramme für die Bearbeitung von Delphi-Ressourcen

GlyphViewer

Zur Beschriftung der Buttons und Menüs in Delphi benötigt man kleine Symbolbildchen (Glyphs) in einer Größe von meisten 16x16. Einige werden mit Delphi zusammen ausgeliefert, andere findet man im Internet. Es ist aber auch nicht schwer sich selbst solche Bildchen neu zu erstellen oder aus vorhanden abzuleiten. Mit der Zeit wird die Sammlung immer größer und unübersichtlicher.
Das Programm GlyphViewer hilft, hier die Übersicht zu behalten. Es stellt alle Bilder innerhalb eines Verzeichnisses als Buttons dar. Man kann dabei die Effekte (Disabled oder gedrückt) prüfen und das benötigte Bild über die Zwischenablage in die Delphi-Entwicklungsumgebung kopieren.


Mehrsprachige Delphi-Anwendungen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Delphi-Anwendung mit einer mehrsprachigen Oberfläche zu versehen. Auch die Original-Entwicklungsumgebung bringt hierfür Werkzeuge mit. Bei der Benutzung zeigen sich diese aber etwas schwerfällig in der Anwendung.
Ich habe daher alle meine mehrsprachigen Programme auf das als OpenSource bereitgestellte System GNU Gettext for Delphi von Lars B. Dybdahl umgestellt. Nach kurzer Eingewöhnung kann man damit sehr effizient arbeiten. Außerdem bietet es den großen Vorteil, dass für die Erstellung einer Übersetzung keine Delphi-Entwicklungsumgebung bereitstehen muss. Es genügt ein einfacher Texteditor oder bersser eines der folgenden speziell dafür entwickelten Editor-Programme

Basís ist immer eine vorzugsweise in englich geschriebene Delphi-Anwendung. Weitere Informationen findet man unter Personal Backup - Übersetzungen.

Die Übersetzung wird immer in zwei Schritten erstellt:

  1. Erstellung einer Text-Datei mit den englischen Redewendungen als Schablone für die Übersetzung.
  2. Zusammenführen einer vorhandenen Übersetzung mit der aktualisierten Schablone
Bereits übersetzte Teile werden dadurch bei Programmaktualisierungen immer automatisch übernommen, so dass der Aufwand für die Aktualisierung der Übersetzung klein bleibt.
Die beiden erforderlichen Programme werden im Windows-Explorer über das Kontext-Menü aufgerufen:
1. Rechtsklick auf ein Verzeichnis 2. Rechtsklick auf eine po-Datei.
erzeugt die Schablone (po-Datei). führt Schablone und Übersetzung zusammen und startet PoEdit für die Nachbearbeitung.

Das Programm für die Schablonenerstellung (ggdxgettext.exe) habe ich etwas erweitert, um den Namen der Textdomäne direkt frei wählen zu können (Standardname: default). Außerdem wurde ein Fehler beseitigt, den ich erstmals unter Windows 7 festgestellt habe: Die Po-Datei wurde nicht in das per Rechtsklick ausgewählte Verzeichnis geschreiben, sondern eine Ebene höher.
Auch für das Programm zur Zusammenführung von vorhandener Übersetzung mit der aktualisierten Schablone (ggmerge.exe) und die Übersetzungen der Kontextmenüs gibt es kleine Ergänzungen. Alles zusammen ist als installierbares Updatepaket verfügbar:

Zur Verwendung muss zunächst das Komplettpaket für dxgettext installiert werden. Das Update kann anschließend einfach darüber installiert werden.



Hilfsmittel zur Erzeugung von Installationsarchiven

Um dem Anwender die Installation eines neuen Programms möglichst einfach zu machen, wird dies am Besten mit allen seinen Komponenten in ein platzsparendes Archiv gepackt. Dadurch wird ein schnelles Download gewährleistet. Um auch die Installation komfortabel zu gestalten, sollte dieses Archiv selbstextrahierend sein, damit kein Zusatzprogramm zum Entpacken nötig ist. Wichtig ist auch, dass während der Installation individuelle Einstellungen (wie. z.B. das Programmverzeichnis oder Einträge im Startmenü oder auf dem Desktop) vom Benutzer vorgenommen werden können.

Verwendung von Inno-Setup

Neben kommerziellen Programmen wie z.B. InstallShield oder Wyse hat sich hierfür das Freeware-Programm Inno-Setup bewährt. Durch eine sehr leistungsfähige Skript-Sprache können hiermit fast alle Anforderungen erfüllt werden.

1. Beispiel - Installation von HtRed

Beschreibung der einzelnen Abschnitte:
Setup
Hier findet man die globalen Einstellungen, wie Name der Anwendung, Autor, Name der Installations-Datei
Languages
Hier wird angegeben, welche Sprachen bei der Installation ausgewählt werden können
CustomMessages
Individuelle Installationshinweise in den verwendeten Sprachen
Tasks
Zusätzliche Aufgaben bei der Installation, wie z.B. Anlegen eines Desktop-Icons oder Einstelllen von Verknüpfungen zu best. Dateitypen
Registry
In die Registry einzutragende Werte, wobei hier der Name des Schlüssels durch eine unter Code eingefügte Funktion in Pascal-artiger Syntax ermittelt wird.
Files
Für die Installation benötigte Dateien.
Icons
Einträge im Startmenü und auf dem Desktop.
Run
Nach der Installation zu startendes Programm.
Code
Zusätzliche Benutzerfunktionen.

2. Beispiel - Installation zur Nutzung eines serverseitig installierten MikTeX

Beschreibung der Verfahrensweise:

  1. In dem Beispiel wird davon ausgegangen, dass auf einem Server das vollständige MikTeX installiert ist. Die Serverfreigabe ist auf dem lokalen Rechner als Netzlaufwerk P: angebunden. Auf der gleichen Serverfreiggabe befindet sich auch eine GhostScript-/GhostView-Installation.
  2. Auf dem lokalen Rechner wird von einem Administrator die mit dem o.g. Inno-Setup-Skript erzeugte Installation Admin-MiKTeX-From-Server-Setup.exe gestartet. Sie nimmt alle erforderlichen Einstellungen in der Registry, der Programm-Umgebung und im Startmenü (All users) vor.
  3. Der Administrator installiert einen Editor, wie. z.B. TeXnicCenter.
  4. Der jeweilige Benutzer muss nach der Anmeldung im Startmenü das Programm MikTeX > Settings starten und die erforderlichen lokalen Datenbanken erzeugen: Schaltflächen Refresh FNDB und Update Formats.

Einfügen einer Versionsinfo in den Namen der Installationsdatei

Bei Programmen, die sich noch in der Weiterentwicklung befinden, ist es nützlich, aus dem Dateinamen der Installationsdatei die Versionsnummer zu erkennen. Leider bietet Inno-Setup keine Möglichkeit, dies einfach zu integrieren (jedenfalls habe ich keine gefunden). Daher habe ich das nachfolgend beschriebene kleine Delphi-Programm entwickelt, das sich ebenso wie Inno-Setup in eine Batch-Datei integrieren lässt und dies Aufgabe erledigt.

Batch-Datei zur Erzeugung des Installationsarchivs:
rem InnoSetup starten
"%ProgramFiles%\Inno Setup 5\Compil32.exe" /cc htred.iss
rem Versionsinfo in Dateinamen einfügen
\Delphi7\bin\AddVersionToName.exe "\Delphi7\Bin\html\HtRed.exe" htred-setup.exe 3

Das Programm AddVersionToName benötigt folgende Angaben in der Befehlszeile:

AddVersionToName <ExeFile> <InstallFile> [<Level>]

Es liest dann aus der Exe-Datei die Versionsnummer aus (siehe z.B. Projekt-Eigenschaften bei Delphi) und benennt die Installations-Datei entsprechend um.

Ein zweites Programm CopyVersionFile kopiert zusätzlich zur Umbenennung die Datei in ein oder mehrere Verzeichnisse für die Softwareverteilung.

Download der Programme (Quelltexte und Exe-Dateien) (57,2 kB)